3 einfache Schritte, die Du gehen solltest, um mit dem zyklusorientierten Arbeiten loszulegen

30. August 2025 | Blogpost, Podcast-Folgen, Selbstständigkeit, Start, Zyklusorientiertes Arbeiten

Du willst zyklusorientierter arbeiten, weißt aber nicht, wo Du anfangen sollst? Good news: Der Einstieg ist viel einfacher, als Du denkst. In diesem Beitrag zeige ich Dir drei praktische Schritte, mit denen Du sofort beginnen kannst, Deinen Körper besser zu verstehen, Deine Energie sinnvoller einzusetzen und Deinen Arbeitsalltag entspannter zu gestalten.

Was bedeutet zyklusorientiertes Arbeiten – wirklich?

Für mich bedeutet zyklusorientiertes Arbeiten, dass wir bewusster auf unsere körperliche und mentalen Bedürfnisse achten. Es geht darum, unsere zyklischen Qualitäten an jedem Tag neu zu erspüren und diese dann in der Arbeit zu nutzen. So entsteht das wunderbare Flow-Gefühl und wir haben die Möglichkeit, unsere Potenziale auszuschöpfen.

Es bedeutet auch, mit Deinem Körper zu arbeiten statt gegen ihn.

Denn Dein Zyklus beeinflusst:

  • Deine Energie
  • Deinen Fokus
  • Deine Belastbarkeit
  • Deine Kreativität
  • Deine Bedürfnisse

Zyklusorientiertes Arbeiten heißt, diese Signale bewusst wahrzunehmen und Deinen Alltag daran auszurichten.

Oder wie Dr. Miriam Stark, Begründerin des zyklusorientierten Arbeitens und Lebens, es formuliert:

„Zyklusorientiert zu arbeiten bedeutet, sich als ganzen Menschen mit zur Arbeit bringen zu dürfen.“

Dr. Miriam Stark

Und genau hier beginnt die Veränderung.

Schritt #1: Höre jeden Tag in Dich hinein

Um Deinen Zyklus bewusster wahrzunehmen, gibt es eine ganz einfache Übung: Höre in Dich hinein!

Alle Zyklus-Apps und jedes Tracking bringen Dir nichts, wenn Du nicht wahrnimmst, was in Dir passiert. Daher mache dies zu einer täglichen, regelmäßigen Gewohnheit.

Stelle Dir täglich ein paar einfache Fragen:

  • Wie geht es Dir heute – körperlich, mental, emotional?
  • Welche Aufgaben fühlen sich möglich an?
  • Was fällt heute schwer?
  • Wofür hast Du Lust?
  • Was bräuchte Dein Körper jetzt?

Damit kommst Du in Kontakt mit Deinen zyklischen Qualitäten, unabhängig davon, ob Du genau weißt, in welcher Phase Du bist.

Praxis-Tipp:
Mach morgens einen 2-Minuten-Check-in.
Setz Dich hin, atme und frage Dich: „Mit welcher Energie arbeite ich heute?“

Wenn Du Unterstützung willst:
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Schritt #2: Verstehe, was in Deinem Zyklus passiert – biologisch & psychologisch

Viele arbeiten jahrelang gegen ihren Zyklus, einfach weil sie gar nicht wissen:

  • was im Körper passiert
  • warum Energie schwankt
  • welche inneren Anteile aktiviert werden
  • wie das Denken und Fühlen sich zyklisch verändern

Wenn Du verstehst, warum Du an manchen Tagen klar, fokussiert und mutig bist und an anderen tiefgründiger, sensibler oder schneller überreizt, dann bekommst Du eine echte innere Landkarte. Dein Zyklus wird so zu Deinem Kompass in allen Lebensbereichen.

→ Lesetipp: Verstehe Deine Follikelphase
→ Lesetipp: Eisprung – einfach erklärt
→ Lesetipp: Das passiert in Deiner Lutealphase
→ Lesetipp: Was wirklich während der Menstruation passiert

Das lindert auch Selbstzweifel in der PMS-Zeit und macht Dich selbstbestimmter.

Meine Empfehlungen für den Einstieg:

Schritt #3: Beobachte und tracke Deinen Zyklus

Fang an, Deinen Zyklus zu tracken. Damit meine ich nicht nur, in eine App oder Deinen Kalender einzutragen, wann Du geblutet hast, sondern Deinen gesamten Zyklus zu beobachten. Tracke jeden Tag, was gut geht und was weniger gut.

Das Tracken unterstützt und trainiert Deine Wahrnehmung und Dein Empfinden für Deinen Zyklus. Nach einigen Zyklen kannst Du erste Muster und Trends feststellen. Ich empfehle Dir, mindestens drei Zyklen zu tracken.

Du kannst tracken:

  • Stimmung
  • Fokus
  • Bedürfnisse
  • Energie
  • Arbeitsaufgaben
  • körperliche Signale

Um Deinen Zyklus zu tracken, empfehle ich Dir einfach ein weißes Blatt zu nehmen und Dir den aktuellen Zyklustag und das Datum zu notieren. Daneben schreibst Du dann jeden Tag, was Du tracken willst.

Zyklus-Apps sind auch klasse. Sie verleiten allerdings oft dazu, dass wir viel zu viel tracken und eignen sich nicht so gut zum Auswerten.

Wichtiger ist: Fang an!

Ziel:
Nach 2–3 Zyklen erkennst Du Muster:

  • Wann bist Du strategisch brillant?
  • Wann besonders kreativ?
  • Wann eher ruhiger?
  • Wann überreizt?

Und genau daraus entsteht zyklusorientiertes Arbeiten.

Buchtipp: Dein Start in zyklusfreundliches Arbeiten
Wenn Du Deinen Zyklus nicht nur verstehen, sondern wirklich mit ihm arbeiten möchtest, ist mein Buch „30 Minuten Zyklusorientiertes Arbeiten“ der beste Einstieg.

Ich zeige Dir darin, wie Du Deine Energie bewusst einsetzt, Deine innere Dynamik besser verstehst und Deinen Arbeitsalltag im Einklang mit Deinem Zyklus gestaltest.

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Mein Fazit: Leg los!

Jetzt kennst Du drei simple Schritte, mit denen Du anfangen kannst, zyklusorientiert zu arbeiten. Ich nenne sie auch gerne die 3-Schritte-Formel. In meinem Buch „30 Minuten Zyklusorientiertes Arbeiten“* erfährst Du noch mehr darüber.

Das Wichtigste, was ich Dir mitgeben will: Du brauchst kein perfektes Tracking, keinen ausgeklügelten Plan und vor allem geht es nicht darum „alles richtig zu machen“.

Alles, was Du brauchst:

  1. tägliche Wahrnehmung
  2. ein Grundverständnis für Deinen Zyklus
  3. ein bisschen Neugier

Mit jedem Zyklus wirst Du klarer, selbstbewusster und entspannter arbeiten.

Und falls Du Unterstützung willst:

Schreib mir, was bei Dir gerade los ist.
oder
Buche Dir Dein 1:1-Kennenlerngespräch.

Du musst das nicht allein herausfinden. Wir gehen Deinen Weg gemeinsam und in Deinem Tempo, zyklusfreundlich und alltagstauglich.

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